Mein Name ist Gerhard Jani und ich interessiere mich für Militär-Geschichte und Technologie.

Nun die Geschichte meines Dodge WC-52 oder WC-55

My name is Gerhard Jani and I´m from Gmunden, which a small town in Upper-austria. Some of my interests are military history and technology.

Here is the story of my Dodge WC-52 or WC-56

Das war 1986 bei der RVÜ86. Der Puch G war damals Fabriksneu. 300km am Tacho

This photo above was taken in 1986 at a manoeuvre from Austrian Federal Armed Forces and shows me beside a new Puch G. with just 300km (ca.187 Miles).

Nach Beendigung meines Präsenzdienstes am 30.11.1986, den ich beim Jagdpanzerbataillion 7 als Kraftfahrer auf einen brandneuen Puch G absolvierte hatte, war ich von Militärfahrzeuge begeistert nichtzusagen infiziert. Danach wollte ich zuerst einen Willys Overland Jeep, der war mir damals schon zu teuer, dann einen Landrover bis schließich im Jahre 1991 in einer Samstagsausgabe einer kleinformatigen Tageszeitung ein Dodge zum Verkauf angeboten wurde. Noch am Vormittag knöpfte ich den Kontakt und ein Termin wurde für den Sonntag auszumachen.

Schon die "Probefahrt" war filmreif. In einer Scheune stand ein rötlich gefärbtes Fahrzeug; zugedeckt mit Stroh, Federn und Staub. Zuerst wurden ein paar Liter Benzin in den Tank geleert, dann  mit Hilfe einer 12V Batterie und Nitroverdünnung, der Motor gestartet. Die Fahrt führte über einen Feldweg wobei der damalige Besitzer selbst fuhr da keine Bremsflüssigkeit in den Leitungen mehr gab, die Jahre zuvor von eingerissen Schlauch  entleert wurde. Nachdem sich die Staub/Federn/Stohstaubwolke legte wurde mal ordentlich Gas gegeben aber der Motor lief unrund, da fehlt ja noch ein Zylinder. Schließlich mit der Handbremse abgebremst und zurück in die Scheune.

 "Der Dodge gehört restauriert und repariert" dachte ich mir und im Haus wurde um den Preis verhandelt. Schließlich wechselten ein paar Tage später 33000,- Schillinge (rund 2400 Euro) den Besitzer und ich war glücklicher Besitzer eines Dodge-Wracks. Nach der Huckepacküberstellung auf einen Steyr 691 wurde begonnen das Fahrzeug zu restaurieren. Auch die Garage wurde zum Problem, insgesamt wurde 5x umgezogen, mal mit Eigenantrieb mal geschleppt und schließlich wurde mit Hilfe des Sanierungsbuget, das auf ca. 7000 Euro dodiert war, fleißig gebastelt.

During the time at the Army, where I was the driver of a new PUCH G in the    tank destroyer bataillion 7 (armed with light tank Steyr SK 105 “Kürassier”) my interests in military vehicles increased. On the 30th of November 1986 I finished my military service but at that time I knew, that I would like to buy myself a military vehicle for private usage. First I wanted to buy a Willys Overland Jeep, which was definitely too expensive. Later I am looking for a Landrover, when I read an ad.in the newpaper in 1991. Somebody was selling a Dodge at a good price. After a short phone call,  I went to see the Dodge the next day.

When I got there, the owner guided me to the barn, where he had placed the vehicle. When he opend the door, I couldn´t belive my eyes. The Dodge was completed covered with feathers, hay and lots of dust and looked like a hulk. After pouring some litres of gas in the tank and cleaning the air filters with some cellulose thinner, we srarted with a 12V battery. The owner went on the first test run across a field path with broken brakes. When he was accelerating, I could hear that the engine wasn´t work well- one cylinder was damaged.

 Although I knew that it would take me lots of time and money to restore the vehicle, I wanted to buy it. After a short negotiations I bought it for 33.000 Austrian Schillings (around 3.300 USD). Now I was owner of an original Dodge hulk.

So sah er aus wie ich ihm gekauft habe. Die beiden Bumper habe ich schon angebracht. Beim Kauf war ein U-Träger angeschraubt

Here is a photo who I bought him. Bumpers are removed.

Nach 6 Jahren Restaurations- und Reparaturarbeiten,wo unter anderem neue Bremsen eingebaut wurden, ein neues Verdeck vom Bundesheer angegekauft und das Gestell neu angepasst wurde, sowie kamen neue Stoßstangen mit Halterung am Fahrzeug, um nur einiges zu nennen, konnte schließich die Verkehrszulassung gemacht werden- das lief widererwarten überraschend problemlos und zügig. Nach und nach wurden einige Verbesserungen gemacht die bis zum heutigen Datum weitergehen. Nur bei der Farbe habe ich mich ein wenig vergriffen, zwar noch US-Army konform habe ich Olivgrün statt Olivdrab genommen.

 

During the 6 years I´ve spent on restoring the Dodge, I had to change the garages 5 times. Finally I invested around EUR 7.000,00 in e.g. new brakes, adapting the new roof from the Army to the chassis and putting new bumpers on the Dodge. At the least my Dodge passed the test at the department for public traffic licensing without any problems and I was very lucky. In the following years I continued in working on my vehicle. Now I´m very proud of my Dodge although I painted in the wrong colour-I used olive green instead of olive drab.

 

Man beachte das Kennzeichen :D.(Die letzten beiden Buchstaben). Es war die erste Geländeausfahrt.

On this picture you can see my first off road trip with the Dodge. Have a look at the number plate-during the 2nd World War the German Army also had WH (Wehrmacht Heer) on their number plates ;D

Nun zur Entstehungsgeschichte

Aufgrund des WarDepartment-Kontrakts (Vertrages) Nr# W-374-ORD-1316 als WC-55 mit der Nummer W-6016636 bis zum 2. Februar 1942 mit der Fahrgestellnummer 81529969 gebaut und am 3.Februar 1942 ausgeliefert. Es war der 564iste Dodge WC-55 mit dem 969isten Aufbaues.

Wahrscheinlich als Lend und Lease-Fahrzeug an die Briten. Dort wurde die 37mm Pak demontiert.Von der Freiwillingen Feuerwehr Klam bei Grein in Villach (UNRRA Motorpool) 1947 gekauft und umgebaut und bis zum 28.1.1974 verwendet. Im Jahre 1948 wurde das Fahrzeug mit der Typenbezeichnung Dodge 750 eingeweiht.

The Dodge history

Based on the War Department contract Nr. W-374-ORD-1316 this kind of Dodge (WC-55 with the number W-6016636) was built until the 2nd of February 1942 and delivered on the 3rd of February 1942. This Dodge, with the chassis number 81529969 was the 564th Dodge of the series WC-55 with the 969th vehicle body.

Probable it ws delivered as a Lend and Lease vehicle to the British Army, where they removed the 37mm Antitank.In 1947 the Dodge was bought by the fire brigade Klam at Grein close to Villach (UNRRA Motorpool) and turned into a fire engine. In 1948 was the opening ceremony for the vehicle with its new type designation Dodge 750. The fire brigade used the Dodge until the 28.1.1974

 

 Im Bild sind auch die Gräfin und der Graf (im hellen Anzug) zu sehen. Der Graf spendete eine Tragkraftspritze.

The picture shows the opening ceremony, where the earl (in the light suit) and the countess donated a carrier pump to the fire brigade.

Seine Feuerwehrlaufbahn sollte nicht ohne Unfälle verlaufen. Zueinem, ziemlich am Anfang seiner Laufbahn, kam es zu einen Unfall mit einen Gespann. Am Fahrzeug wurde kaum was beschädigt.

 

During the time at the fire brigade the Dodge had to survive several crashes e.g. an accident with a motorcycle combination (picture below).

 

 

Dann kam er einmal von der Strasse ab und kippte seitlich in eine Bachböschung, Diese konnte leider nicht ohne Schrammen beendet werden und auf der rechten Seite musste im Feuerwehrhaus in der Burg Klam etwas repariert werden und der Aufbau wurde etwas verschoben.Beim grossen Hochwasser 1954 war sein grosses auftreten, der Motor lief fast 24 Stunden pro Tag und die Mannschaft verlangte viel von Dodge. Doch am Ende seiner Laufbahn kam noch der Dodge zu Ehren wo er noch so richtig ranngenommen wurde und rückte noch zu einigen Bränden aus. Nach über 26 Jahren im Dienste der Feuerwehr, bzw zum Wohle der Allgemeinheit wurde der Dodge weiterverkauft da schließlich das Fahrzeug nicht mehr den Anforderungen entsprach und als Nachfolger wurde ein Landrover beschafft, der bis Heute noch im Einsatz steht.

 

Am 8.9.1991 von mir gekauft und wieder instandgesetzt.

Another day the Dodge got off the road and tripped over into a brook. This crash caused some serious damages on the right side of the vehicle, so it needed to be repaired by the fire brigade. At the flood in 1954 the Dodge was in action 24 hours a day.  After 26 years  the fire brigade, put the Dodge out of service and sold it again. They bought themselves a Landrover, which still in action until today.

 

Finally I bought it on the 8th of September 1991 and restored it.

 

Ein kleiner Versuch mit der Bildbearbeitung.

folgende Personalisierte Marke wurde aufgelegt:

ÖSTERREICH:

 Und so schaut der Bogen aus:

Auflage ist 100 (+100 fixe Bestellung).

 

USA :Es wurden 40 Marken bei PictureitPostage bestellt.

Als Wertstufe (44 cents) wurde Inland 1. Gewichtsstufe gewählt.

 Und so als Einzelmarke:

VORANKÜNDIGUNG:Deutschland und andere Staaten werden folgen.